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Naturkatastrophen belasten Schaden- und Unfallversicherung
Die Allianz SE hat im zweiten Quartal 2024 erhebliche Schäden durch Naturkatastrophen in Deutschland verzeichnet, die das operative Ergebnis im Schaden- und Unfallversicherungsgeschäft stark beeinträchtigten. Trotz eines Rückgangs des operativen Ergebnisses in diesem Segment um 66,3 Prozent auf 132 Millionen Euro, konnte der Konzern insgesamt neue Rekorde vermelden. Finanzchefin Claire-Marie Coste-Lepoutre berichtete, dass das operative Ergebnis des Konzerns nur um 3,4 Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zurückging, was die Resilienz des Unternehmens unterstreicht.
Widerstandsfähigkeit und Forderungen nach politischer Unterstützung
Vorstandschef Oliver Bäte hob bei der Präsentation des Halbjahresberichts die Widerstandsfähigkeit der Allianz hervor und nutzte die Gelegenheit, um von der Politik Verbesserungen bei der Schadenverhütung angesichts des Klimawandels zu fordern. Andere Länder seien hier deutlich besser aufgestellt, betonte Bäte.
Wachstum trotz Herausforderungen
Trotz der Herausforderungen durch die Naturkatastrophen verzeichnete die Allianz im zweiten Quartal ein Wachstum des gesamten Geschäftsvolumens um 7,6 Prozent auf 42,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr stieg das Volumen um 6,4 Prozent auf 91 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs im Quartal um 3,8 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro und im Halbjahr um 5,3 Prozent auf 7,9 Milliarden Euro.
Besonders das Geschäft der Lebens- und Krankenversicherungen trug zum Wachstum bei, mit einem Plus von 6,2 Prozent im zweiten Quartal auf 21,5 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis in diesem Bereich stieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023 um 7,3 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro.
Positive Entwicklung im Asset Management und Ausblick
Im Asset Management erhöhte sich das gesamte Geschäftsvolumen um 4,9 Prozent im Halbjahresvergleich und um 5,2 Prozent im Quartalsvergleich. Das operative Ergebnis in diesem Bereich stieg um 6,3 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro.
Dank der positiven Entwicklung in allen Geschäftsbereichen erzielte die Allianz ein neues Rekordergebnis von 4,6 Milliarden Euro im Halbjahr, was einem Anstieg von 13,9 Prozent entspricht. Der Ausblick auf ein operatives Ergebnis von 14,8 Milliarden Euro für das Gesamtjahr wurde bestätigt.
Zusätzlich kündigte die Allianz eine Erweiterung ihres Aktienrückkaufprogramms um 500 Millionen Euro an. Oliver Bäte betonte zudem das verstärkte Engagement in Singapur, das sich nach seiner Einschätzung zur „Schweiz in Südostasien“ entwickeln könnte.
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