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Zu Beginn der Woche stand der Bitcoin unter Druck und sank auf der Handelsplattform Bitfinex auf einen Wert von gut 58.700 US-Dollar. Am Freitag zuvor hatte die älteste und nach Marktwert größte Kryptowährung noch die Marke von 60.300 Dollar überschritten.
Seit Monatsbeginn hat der Bitcoin bereits etwa 8.000 Dollar an Wert verloren, während sich wichtige Aktienindizes wie der Industrial oder andere seit den Marktturbulenzen Anfang August teilweise deutlich erholt haben. Diese Turbulenzen waren durch den Nahost-Konflikt, geplatzte Spekulationen am Devisenmarkt und Rezessionssorgen ausgelöst worden.
Dank zuletzt positiver Wirtschaftsdaten aus den USA haben sich die Befürchtungen eines konjunkturellen Abschwungs in den Vereinigten Staaten etwas gelegt, was die Börsen gestützt hat. Kryptowährungen hingegen haben sich von der allgemeinen Erholung noch nicht in gleichem Maße erholt. Beobachter führen dafür mehrere Gründe an.
Analysten verweisen auf das Risiko, dass Bitcoin-Bestände, die in den USA beschlagnahmt wurden, möglicherweise verkauft werden könnten. „Mögliche Verkäufe der US-Regierung führen zu diesem vorübergehenden Preisdruck“, erklärte Khushboo Khullar, Volkswirtin beim auf Bitcoins spezialisierten Risikokapitalunternehmen Lightning Venture.
Ein weiterer Grund für den derzeitigen Rückgang ist die nachlassende Begeisterung der Händler für Bitcoin. Laut Daten des Analyseunternehmens Cryptoquant sind die Kosten für spezielle Handelsinstrumente, wie sogenannte Perpetual Futures, die keinen festen Verfallstermin haben und bei Spekulanten beliebt sind, so hoch wie zuletzt im Jahr 2022.
Jannick Broering, Leiter der Trading-Abteilung des Investmenthauses Teroxx, spricht von einer „Sommerflaute“ am Kryptomarkt. Die Zu- und Abflüsse institutioneller Investoren in börsengehandelte Fonds, die direkt in Bitcoin investieren, seien zuletzt auf einem sehr niedrigen Niveau gewesen.
Aus charttechnischer Sicht bewegt sich der Bitcoin-Kurs weiterhin in der Nähe von Widerstands- und Unterstützungszonen bei etwa 60.000 Dollar. Durch die geringen Handelsvolumina in der vergangenen Woche ist jedoch kein klarer Trend erkennbar, sondern lediglich eine Konsolidierung um diese Zonen.
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