Aktuelle Umfrage: Vier von zehn Deutschen wohnen im Eigenheim – die meisten im Haus

[ad_1]

1. Eigenheimquote in Deutschland

Deutschland bleibt ein Mieterland, dennoch wohnen rund vier von zehn Deutschen in den eigenen vier Wänden. Laut einer aktuellen Umfrage leben 39 Prozent der Befragten in ihrer eigenen Wohnung oder ihrem eigenen Haus. 57 Prozent wohnen zur Miete, und 4 Prozent geben an, dass sie weder Miete noch Baukredit zahlen müssen, da sie beispielsweise noch bei den Eltern wohnen.

2. Haus bevorzugt vor Wohnung

Von den Deutschen, die eine Immobilie besitzen, bevorzugen 78 Prozent ein Haus gegenüber einer Wohnung. Besonders bei Familien mit Kindern sind Häuser beliebt: 85 Prozent dieser Gruppe leben in einem eigenen Haus. Die Entscheidung für ein Haus wird oft durch die Möglichkeit begünstigt, auf dem Land oder im Speckgürtel der Städte günstigere Grundstücke zu erwerben, was die Preisunterschiede zu Wohnungen in der Stadt reduziert.

3. Männer besitzen häufiger Immobilien als Frauen

Männer besitzen häufiger Wohneigentum als Frauen. 41 Prozent der männlichen Befragten wohnen in den eigenen vier Wänden, während es bei den Frauen 37 Prozent sind. Diese Diskrepanz ist teilweise historisch bedingt, da Männer in der Vergangenheit oft höhere Einkommen erzielten und daher eher in der Lage waren, Immobilien zu erwerben. Auch heute beeinflusst die häufigere Teilzeitarbeit von Frauen den Anteil der weiblichen Eigenheimbesitzer.

4. Niedrigzinsphase als Kaufanreiz

Ein signifikanter Anteil der heutigen Eigenheimbesitzer erwarb ihr Wohneigentum während der Niedrigzinsphase zwischen 2010 und 2019. In dieser Zeit fielen die Bauzinsen stetig, was viele Deutsche dazu veranlasste, Immobilien zu kaufen. Rund ein Drittel der Befragten gab an, in diesem Zeitraum Wohneigentum erworben zu haben. Die Zinsen sanken ab 2011 kontinuierlich, und Ende 2019 lagen sie für 10-jährige Darlehen sogar unter 1 Prozent.

LESETIPP:  Neues Gesetz in Australien: Arbeitnehmer dürfen nach Feierabend abschalten

5. Erbschaften und Schenkungen

Fast jeder sechste Eigentümer hat seine Immobilie nicht gekauft, sondern geerbt oder geschenkt bekommen. Obwohl dies auf den ersten Blick günstiger erscheinen mag, können auch Erbschaften und Schenkungen hohe Kosten verursachen, insbesondere aufgrund der Erbschaftssteuer. In Deutschland variiert der Steuersatz je nach Verwandtschaftsgrad und Wert der Immobilie zwischen 7 und 50 Prozent. Es gibt jedoch Freibeträge, die je nach Verwandtschaftsgrad zwischen 20.000 und 500.000 Euro liegen.

Fazit

Trotz der aktuellen Immobilienkrise und steigender Zinsen bleibt das Eigenheim für viele Deutsche ein erstrebenswertes Ziel. Die Entscheidung, Wohneigentum zu erwerben, ist oft von wirtschaftlichen Bedingungen wie Zinsentwicklungen beeinflusst. Gleichzeitig spielt die soziale und finanzielle Situation eine wichtige Rolle, wie die Unterschiede zwischen Männern und Frauen sowie der Einfluss von Erbschaften zeigen.

[ad_2]

Ähnliche Artikel

- Werbung -

Am Beliebtesten