Update zum „Produktrating Cyber-Versicherung für Privatpersonen“: VGH an der Spitze, aber viele Tarife enttäuschen

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Das Analysehaus Franke und Bornberg hat kürzlich ein Update seines „Produktratings Cyber-Versicherung für Privatpersonen“ veröffentlicht. Dabei schnitt die VGH („Cyberschutz“, „Cyber-Rechtsschutz“) mit der Note 1,6 („FF+“ beziehungsweise „gut“) am besten ab. Insgesamt wurden 20 Produkte von 15 verschiedenen Anbietern untersucht, doch keine der Offerten erreichte eine bessere Bewertung.

Bewertungskriterien und Methodik

Die Bewertung der Cybertarife erfolgte auf Grundlage eines umfangreichen Katalogs, der 68 unterschiedlich gewichtete Prüfkriterien aus zwölf Bereichen umfasst. Diese reichen von „Cyberhaftpflicht“ über „Konto-/Daten-/Identitätsmissbrauch“ bis hin zu „Zusatzleistungen bei Zahlungskarten, Konten und Dokumenten“.

Die Qualität der einzelnen Regelungen wurde auf einer Skala von null bis 100 bewertet, wobei 100 die bestmögliche Ausprägung darstellt. Besonders stark gewichtet wurden die Kriterien „Konto-/Daten-/Identitätsmissbrauch“, „Daten- und Geräterettung nach Cyber-Attacken“ sowie „Verluste bei Interneteinkäufen“, die etwa 40 Prozent der maximal erreichbaren Punkte ausmachten.

Ergebnisse und Ranking

Von den 20 bewerteten Tarifen erhielten acht Angebote die Bewertung „FF+“, darunter:

  • VGH („Cyberschutz“ plus „Cyber-Rechtsschutz“, Note 1,6)
  • Inter Allgemeine Versicherung AG („CyberGuard“, Note 1,9)
  • Öffentliche Sachversicherung Braunschweig („DigitalSchutz“ plus „Drittschadendeckung“, Note 2,0)
  • Bavariadirekt Versicherung AG („SorglosOnline“, Note 2,3)
  • WGV-Versicherung AG („Cyberversicherung“, Note 2,4)
  • Arag SE („web@ktiv Komfort“ und „web@ktiv Premium“, Note jeweils 2,5)
  • SV Sparkassenversicherung Gebäudeversicherung AG („SV InternetSchutz“, Note 2,5)

Weitere fünf Tarife wurden mit „FF“ bewertet, während ein Angebot die Bewertung „F+“ erhielt. Ein Tarif wurde als „mangelhaft“ („F“) eingestuft, und vier Produkte erhielten die Note „ungenügend“ („F-“).

Kritik und Fazit der Analysten

Trotz der besten Bewertung für die VGH zeigen die Analysten von Franke und Bornberg wenig Begeisterung für die Gesamtsituation auf dem Markt der privaten Cyberversicherungen. Sie bemängeln das „zurückhaltende“ Engagement der Versicherer in diesem Geschäftsfeld. Viele Tarife wiesen erhebliche Schwächen auf, insbesondere in den Bereichen Konto-, Daten- oder Identitätsmissbrauch sowie bei der Wiederherstellung von Geräten nach Cyber-Attacken.

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Für Michael Franke, Geschäftsführer von Franke und Bornberg, bleibt die Landschaft der privaten Cyberversicherungen „nicht nur unübersichtlich, sondern wird von den Versicherern trotz steigender Risiken vernachlässigt“.

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