Verkaufswelle bei Fonds: Rückschläge und schnelle Erholungen im Fondshandel

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In den vergangenen Wochen erlebten die weltweiten Börsen einen deutlichen Kursrutsch, der auch im Fondshandel spürbare Auswirkungen hatte. Besonders betroffen waren Technologiefonds und asiatische Aktienfonds, während andere Kategorien wie Geldmarktfonds weiterhin gefragt blieben.

Technologiefonds: Erst massive Abflüsse, dann schnelle Erholung

In den Tagen des Kurssturzes wurden viele Fonds aus den Portfolios entfernt, wobei Technologiefonds besonders stark betroffen waren. Anja Deisenroth-Boström von der Baader Bank sprach von einem „kleinen Ausverkauf“, bei dem Fonds zwar weniger stark betroffen waren als ETFs, jedoch deutlich Abgaben verzeichneten. Ivo Orlemann von der ICF Bank bestätigte, dass insbesondere Technologiefonds massive Abflüsse erlitten. Fonds wie der Fidelity Global Technology (LU0099574567, LU0115773425), der BlackRock Global Funds World Technology (LU0171310443) und der Franklin Technology (LU0260870158) waren besonders betroffen.

Nach dem Kursrutsch nutzten viele Anleger die niedrigeren Kurse jedoch, um wieder einzusteigen. „Beherzt zugegriffen“ wurde bei den gleichen Tech-Fonds, die zuvor verkauft wurden. Dies zeigt das hohe Vertrauen der Anleger in das langfristige Potenzial der Technologiebranche, auch wenn kurzfristige Schwankungen zu Abverkäufen führen können.

Asien-Fonds unter Druck

Der starke Kursrückgang in Japan und anderen asiatischen Märkten führte zu signifikanten Abgaben von Fonds mit asiatischen Aktien. Der UniEM Fernost (LU0054735278), der in Schwellenländer wie Thailand, die Philippinen und Indien investiert, wurde stark verkauft. Zudem gab es Abflüsse aus China-Fonds wie dem JPMorgan China (LU0051755006) und dem Comgest Growth Greater China (IE0030351732), die beide in diesem Jahr Verluste verzeichneten und auch auf Fünfjahressicht in der Verlustzone bleiben.

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Nachhaltigkeitsfonds: Geteilte Meinungen

Nachhaltigkeitsfonds erlebten gemischte Reaktionen auf die Marktschwankungen. Während es in beide Richtungen Bewegungen gab, dominierten die Verkäufe, wie Orlemann berichtet. Betroffen waren unter anderem der Amundi Ethik (AT0000857164), der DKB Nachhaltigkeitsfonds Klimaschutz (LU0117118124) und der Swisscanto Portfolio Fund Responsible Select (LU0112800569). Trotz der wachsenden Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Anlagestrategie scheinen viele Anleger in unsicheren Zeiten weiterhin konservativere Anlageformen zu bevorzugen.

Geldmarktfonds bleiben gefragt, Immobilienfonds schwanken

Geldmarktfonds wie der LU0225880524, DE0009766832 und DE000A0YCBQ8 erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Laut Deisenroth-Boström gibt es kaum Verkäufe in diesem Segment, was auf die anhaltende Nachfrage nach sicheren, liquiden Anlagen hinweist.

Immobilienfonds, die bereits seit einiger Zeit unter Druck stehen, wurden während der Verkaufswelle erneut stark abverkauft. Doch ähnlich wie bei den Technologiefonds, wurden auch hier nach dem Kursrutsch schnell wieder Käufe verzeichnet. Besonders umsatzstark waren Fonds wie der hausInvest (DE0009807016), der Deka-ImmobilienMetropolen (DE000DK0TWX8), der Grundbesitz Europa (DE0009807008) und der UniImmo Deutschland (DE0009805507).

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