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Rückkehr zur Normalität nach turbulenten Tagen
Nach einer Phase erheblicher Verluste und einer anschließenden Gegenbewegung scheinen sich die Märkte in der neuen Woche wieder zu stabilisieren. Laut Claudia Windt, Analystin bei der Helaba, haben sich die Sorgen der Anleger etwas gelegt, was dazu geführt hat, dass Investoren wieder verstärkt auf Standardwerte setzen. „Solange sich die US-Rezessionssorgen als übertrieben herausstellen, sollten sich die Aktienmärkte beruhigen können“, so Windt. Auch die Commerzbank erwartet, dass sich die Stimmung in den kommenden Tagen weiter beruhigen wird. Thorsten Weinelt von der Commerzbank merkt jedoch an, dass die Märkte zwar „aus dem Gröbsten heraus, aber noch nicht unbedingt im Trockenen“ seien.
Begrenztes Korrekturpotenzial
Die DekaBank sieht die jüngsten Marktkorrekturen als notwendig an, betont jedoch, dass das Korrekturpotenzial insgesamt begrenzt sei. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank, erklärt, dass die fundamentalen Rahmenbedingungen weiterhin gut seien. „Das globale Wachstum ist intakt, die Unternehmensgewinne steigen leicht an, die Notenbanken senken die Zinsen, und die Bewertungen sind mit der Kurskorrektur wieder unter ihre langjährigen Durchschnittswerte gefallen.“ Diese erhöhten Kursschwankungen sollten laut Kater als Gelegenheit für regelmäßige Zukäufe genutzt werden. Die DekaBank prognostiziert den DAX in sechs Monaten bei 19.000 und in zwölf Monaten bei 20.000 Punkten.
Zeit für Stock-Picking und Diversifikation
Die Fondsgesellschaft DWS sieht in der jüngsten Korrektur eine notwendige Entwicklung, die die Bedeutung einer breiten Streuung bei der Aktienanlage unterstreicht. Madeleine Ronner, Aktienfondsmanagerin bei der DWS, betont, dass langfristig gesehen eine vernünftige Diversifikation innerhalb der Anlageklasse Aktien unerlässlich sei. Stock-Picking werde wieder wichtiger, da bestimmte Branchen trotz der Dominanz der Künstlichen Intelligenz attraktiv bewertet seien. Sie verweist insbesondere auf die Medizintechnologie, den Transportsektor und die Luft- und Raumfahrtindustrie als interessante Investmentmöglichkeiten.
Ausblick auf die kommenden Wirtschaftsdaten
Die bevorstehenden Wirtschaftsdaten könnten weitere Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung geben:
- Dienstag, 13. August: ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland. Es wird erwartet, dass geopolitische Unsicherheiten und schwache Konjunkturindikatoren die Erwartungen dämpfen werden.
- Mittwoch, 14. August: Veröffentlichung der Verbraucherpreise in den USA für Juli. Es wird erwartet, dass die Inflation in den USA sich weiter beruhigt hat.
- Donnerstag, 15. August: Industrieproduktion in China und Einzelhandelsumsätze in den USA für Juli. In China wird eine leichte Steigerung der Industrieproduktion erwartet, während in den USA ein Anstieg der Einzelhandelsumsätze prognostiziert wird.
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